Ist der Schreiber auch betrübt,
im Schreiben ist er doch geübt,
und mutig schreibt er munter weiter,
am nächsten Tag wird’s vielleicht heiter
am Ende wär’s halt doch gescheiter,
wenn er einfach weiter mit den Bürstenmännern
durch die Straßen seiner Ehre zieht,
bevor er dann, vom Krieg zerendet –
das Messer und zum Abschied zieht.
Ist keine Wahrheit in den Worten,
kann keine Lüge sie behorten,
wo Wort und Satz und Seit und Buch,
nichts weiter sind als Tug und Lrug,
auf ewig ist der Mensch verflucht,
den Garten Eden umzugraben,
im Unkraut dann umherzuirren,
man hört es scheppern,
man hört es klirren –
doch noch sich nichts am Himmel regt,
kein Wölkelein den Kopf bewegt.
Und schluchzend zieht der Drache fort,
an jenen finstr‘en, traurigen Ort,
wo man nichts kennt: kein Sinn,
kein Gut, kein heil‘ges Wort.
Wenn das Herz etwas zum Klammern hat,
dann klammert es.
Wenn das Herz es dann zerfallen sieht,
dann jammert es.